Im Dezember hatte ich hier und hier berichtet, dass die Kollegen der abmahnenden Zunft zunächst schriftlich und dann telefonisch darauf bestanden hatten, dass meine Mandanten doch bitte die (angeblich) fälligen Anwaltskosten und Schadensersatzforderungen tätigen sollen, sonst würde man anschließend umgehend Klage erheben.

Die Fristen, welche die Kollegen dabei setzten waren relativ kurz, jedenfalls endeten sie alle bereits im letzten Jahr. Seit dem herrscht wieder das große Schweigen im Walde. Von der vorweihnachtlichen Eiligkeit ist nichts mehr zu spüren. Papier ist eben doch geduldig. Ich aber auch! Und die Mandanten? Nun, die Mandanten drängeln sich auch nicht danach wieder von den Kollegen zu hören.

Der Blick in meinen Kalender zeigt ähnliches. Da sind in den nächsten Wochen immer wieder Akten auf Wiedervorlage, die noch immer einer ersten Reaktion der Kollegen harren.

Fazit

Und auch deswegen heißt mein Rat heute schon wieder: Nicht in Panik ausbrechen, sich beraten und in Fällen in denen es angezeigt ist, eine modifizierte Unterlassungserklärung abgeben!